Und weiter geht’s mit…
Santiago! Die Hauptstadt Chiles bot uns in den 7 Tagen, die
wir im Herzen des Zentrums verbrachten, so einiges. Wieder entschieden wir uns
für Couchsurfen, denn nach dem tollen Auftakt in Mendoza wollten wir die Stadt
wieder mit den Augen eines Einheimischen erleben. Wir hatten einige Angebote,
doch das Geschwisterpaar Victor und Javiera hat uns überzeugt. Und unser
Instinkt hat uns DIESMAL nicht getäuscht. Die beiden wohnen im Zentrum im 18.
Stock mit einem tollen Ausblick, haben eine nette Wohnung mit 3 Schlafzimmern
und waren sehr interessiert, bemüht und wahnsinnig freundlich.
Hier die Highlights: Am ersten Abend steht Fußball am
Programm, denn Chile spielt gegen Ecuador und die Chilenen sind anscheinend
verrückt nach Fußball. Wir denken uns: Naja, wir kommen grade von Argentinien,
wo 95% aller Fernseher den ganzen Tag grün geflackert haben – kann nicht viel
anders sein. Also gehen wir abends zusammen mit Victor raus um im gemütlichen
Ausgehviertel Barrio Bellavista in einer Bar das Spiel anzusehen. Sitzplatz
gibt`s zum Anpfiff keinen mehr, also wird bisschen was zu trinken gekauft und
wir gesellen uns zu der Menschenmenge, die vor einem Lokal mit Fernseher steht.
Die chilenische Mannschaft punktet zweimal – man hört von allen Seiten: „CHI
CHI CHI – LE LE LE, viva Chile!“ Und „Springt, wenn ihr aus Chile seid“.
Fangesänge sind scheinbar auf der ganzen Welt wahnsinnig anspruchsvoll. Es kommt
die Halbzeitpause. Die Leute tanzen ausgelassen zu Trommeln auf den Straßen und
plötzlich kommt ein großer aufgeblasener Wasserball ins Spiel und die Menge
beginnt sich den Ball zuzuspielen. Der Ball fällt in eine Bar, die wegen
Überfüllung mit einem Gitter verschlossen ist. Die Leute in der Bar fangen
natürlich auch an, den Ball hin- und herzuwerfen und die Menge auf der Straße
will den Ball zurück. Alles ganz harmlos. Dann verändert sich die Stimmung
innerhalb einer Sekunde, als jemand eine Bierflasche aus der Bar in die
Menschenmenge wirft. Ein paar Sekunden lang ist alles still. Victor sagt: „Ich
glaube, es ist besser, wir verziehen uns ein wenig.“ Kaum hatten wir uns 10
Schritte entfernt, flogen hunderte von Glasflaschen zwischen dieser Bar und der
Straße hin und her. Und alles nur wegen eines Wasserballes. Die Polizei war
natürlich schon da – in voller Montur, in Begleitung eines Wasserwerfers. Nun
hatte der Mob einen neuen „Feind“ und die Flaschen flogen gegen die gepanzerten
Autos. Victor sagt: „Ich weiß, so etwas soll nicht passieren. Aber gelegentlich
geht es hier mit den Leuten durch. Doch wenn Chile das Spiel heute gewinnt, bin
ich mir sicher, dass auch die, die eine Flasche ins Gesicht bekommen haben,
nachher noch feiern gehen.“ Unnötig zu sagen, dass diese Straßenschlacht
pünktlich zum Anpfiff der zweiten Halbzeit endete und alle wieder ganz gespannt
das Spiel verfolgten. Chile gewann das Spiel und tausende von Fußballfans
legten die Stadt lahm. Wir hatten jedoch genug gesehen für den ersten Tag und deshalb
hörten wir uns das Konzert bestehend aus VIVA CHILE und dem Hupen von Autos von
der Wohnung aus an.
Mit Kürbiscremesuppe und Apfelstrudel leiten wir den zweiten
Abend ein. Alles wurde restlos aufgegessen – sauber! Danach kamen ein paar
Freundinnen von Victor, denn diesen Mittwoch muss man feiern gehen – der
morgige Test wurde verschoben und es sind ja Gäste hier. Also wird nach
gewohnter Manier ein wenig vorgeglüht und dann geht’s in die Stadt. Plötzlich
drückt eins der Mädels jedem ein Snickers in die Hand. „Da – für euch.“ Wir
sehen sie fragend an. „Hab ich in der Tankstelle geklaut – weil ich es verdient
hab und weil es bei denen SOO leicht geht.“ Dass die Leute es hier mit Einkaufen
UND Bezahlen nicht so genau nehmen, wird uns noch öfters bewusst. Wenn man
nämlich in Santiago eine große Packung Eis kauft, gibt’s 6 Teelöffel gratis
dazu - wenn sie beim Rausgehen in der Tasche nicht zu viel Lärm machen. Die
Menschen hier sagen: Wir müssen für unsere Bildung zahlen, das Essen ist teuer,
da müssen wir uns halt selbst ein paar Vergünstigungen schaffen.
Apropos Bildung. Auf eine Studentendemonstration hat es uns
auch verschlagen. Kommt hier scheinbar mindestens zweimal im Monat vor, dass
zehn- bis fünfzigtausend Leute auf die Straße gehen. Chilenen lieben es zu
demonstrieren – nur läuft das hier nicht so ab wie in Österreich, wo ein paar
Plakate in die Luft gehalten werden, nein, hier ist das ganze zuerst eine große
Party und irgendwann artet alles auf „Chilenische Art“ aus. Zuerst spielt eine
Band und alle tanzen, dann wird etwas angezündet, Polizei, Wasserwerfer,
Tränengas, Leute, die für eine Nacht in die Zelle kommen. Und alles keine große
Sache. Für manche ist es wie ein Spiel. Sie fangen an zu laufen, nur um
verfolgt zu werden. Uns reichten jedoch die Beobachterrolle und das
Halskratzen, das das Tränengas noch Stunden später auslöste, vollkommen aus.
Nach diesem Zirkus durften wir auch noch ein bisschen echten
Zirkus miterleben. Victor übt seit Jahren Trapez und nahm uns mit auf eine
„Circus Convention“ ein wenig außerhalb der Stadt. Hier konnte man alles
Mögliche erlenen. Trapez, jonglieren, Seiltanz... um nur ein paar zu nennen.
Das Ganze dauerte 4 Tage und man konnte dort auch campen, was die beiden
Gastgeber auch taten. Da wir jedoch nicht dafür vorbereitet waren, fuhren wir über
ein paar Umwege wieder zurück und standen um 1 Uhr morgens vor verschlossener
Tür, weil Javiera ausnahmsweise beide Schlösser zugesperrt und wir nur einen
Schlüssel hatten. Das Wort der Stunde war: SCHEI*E! Nach kläglich gescheiterten
Versuchen irgendwie die Tür aufzumachen, hatten wir uns schon damit abgefunden im Keller auf der Matratze zu schlafen, die
uns der Hausmeister angeboten hatte. Doch in der Wohnung unter uns brannte noch
Licht und man hörte Nirvana rausplärren. Also klopften wir, erklärten ein wenig
verlegen unsere Situation und fragten, ob wir ihr Internet benutzen durften, um
Victor zumindest über Facebook zu erreichen, damit er morgen ein wenig früher
heimkommt. Nun stellt euch diese absurde Situation vor: Ihr sitzt an einem
Samstag um halb zwei Uhr morgens mit euren Freunden zuhause und da klopfen zwei
laaange Gesichter vom anderen Ende der Welt an die Tür. Wir wurden sofort
freundlich empfangen, fast als ob sie auf uns gewartet hätten. Tequila und
Pisco flossen in Strömen, es wurde mehr als einmal auf die internationalen
Verbindungen angestoßen und als es draußen hell wurde, haben wir es uns auf dem
Sofa gemütlich gemacht. So funktioniert spontanes Couchsurfen.
Nach fast einer Woche in Santiago ging es dann für uns ganz
spontan nach Pichilemu, dem Surfermekka Chiles. Hier hat das Wasser das ganze
Jahr über eisige 12 – 14 Grad Celsius und trotzdem sieht man jeden Tag einige
Surfer im Wasser, nur halt mit Wetsuit, Haube, Stiefel und Handschuhen aus
Neopren. Wir haben uns das erspart und hingegen die schöne Gegend und die
frierenden Surfer bewundert. Wir hatten 1 Nacht ein ganzes Hostel für uns
alleine, nur wir, die 4 Hunde vor der Tür und ein glühender Schwedenofen und 2
Nächte wohnten wir bei Claudia, die wir in Mexiko kennengelernt haben und ohne
die wir dieses wunderschöne Fleckchen bestimmt übersehen hätten.
Nach 3 Nächten hieß es jedoch wieder Abschied nehmen, wir
waren bereits reisefertig für Claudias Heimatort Pucòn im Süden Chiles. Pucòn
liegt am See Villarica mit dem Vulkan Villarica und neben dem Städtchen
Villarica (welch wundervolle Namensvielfalt!). Hier genossen wir den spektakulären
Ausblick auf einen aktiven mit SCHNEE bedeckten Vulkan, ein sehr zähes, aber
unendlich geselliges Asado mit dem Hostelbesitzer namens Erich Wohlenberg und
seinem Freund Wolfgang aus Vorarlberg sowie einen „Spaziergang“ durch den
Nationalpark Huerquehue, der sich als 7-stündige Wandertour mit einem
klassischen „Zachbauer“ erwies. 6 Stunden und 59 Minuten hab ich immer
geschaut, wo ich hinlaufe, die restliche Minute habe ich damit verbracht mit
einem Fuß in ein Schlammloch neben dem Weg zu steigen und danach zu versuchen,
das Bein inklusive Schuh wieder rauszuziehen. Eben immer für einen Lacher gut.
Drei weitere Nächte und eine schweißtreibende
Geldwechselaktion später, machten wir uns zum zweiten Mal auf den Weg über die
Grenze von Chile nach Argentinien. Unser Ziel diesmal: Bariloche! Bariloche ist
eine kleine Stadt im Seengebiet Argentiniens. Hier wird Tourismus groß
geschrieben, Geschäfte für Wintersportkleidung, Schokolade, Wein, etliche
Lokale im Schihüttenstil und auf dem Hauptplatz kann man sich an jeder Ecke mit
Bernhardinerwelpen (!?) fotografieren lassen. Alles was das Touristenherz eben
begehrt. Aber die Stadt ist nett touristisch, man kann zwar nicht sehr viel
unternehmen, aber ein gutes Steak und nette Bars sind ja auch nicht zu
verachten. Die Hauptattraktion war jedoch, als wir mit dem Bus ein wenig rausfuhren,
uns ein Rad ausgeliehen haben und über 25km zwischen argentinischen Seen und Wäldern
herumradelten. WUNDERSCHÖN sag ich euch, aber Rudis Fotos sprechen wie immer
für sich.
Dank des Preises und eines bereits gebuchten Fluges in
unmittelbarer Nähe hielten wir uns in Bariloche nur für 2 Nächte auf. Es wurde
Zeit unseren kurzfristig geplanten Trip nach Patagonien mit dem 30-stündigen
Busmarathon nach El Calafate zu beginnen. Wir genossen einen Aufenthalt von 12
Stunden in der aufregenden Stadt Comodoro Rivadavia, in der es nicht viel gibt,
außer man bugsiert eine Bohrinsel im Rucksack (nichts bis auf Öl!) oder unsere
Variante: Wir fuhren mit einem netten, aber ewig schwafelnden Brasilianer in
den nächsten Ort um Seelöwen zu sehen. Ja, was gibt es da viel zu sagen:
Interessant zum Anschauen, wie haufenweise brüllende Seelöwen halt. Außerdem
standen wir in Comodoro in der längsten Supermarktschlange unseres Lebens und
am Busbahnhof hat sich eine offenbar sehr verwirrte Zigeunerin mit mir
unterhalten.
Das Busfahren haben wir jetzt schon voll raus. Wenn möglich
im zweiten Stock in die erste Reihe setzen, danach bei einer Flasche Rotwein
die Aussicht aus dem riesigen Panoramafenster genießen und die Füße genüsslich
von sich strecken.
Entspannt kamen wir am Morgen in El Calafate am türkisblauen
Lago Argentino an. Das nächste Städtchen, das hauptsächlich für Tourismus
existiert, denn es ist der Ausgangspunkt für Tagestouren zum berühmten
Perito-Moreno-Gletscher. Am
darauffolgenden Tag ging es dann auch schon dorthin. Bei eisigem Wind, Regen
und ein bisschen Schnee starrten wir auf die Massen von Eis bis uns fast die
Hände abfroren. Wenn man vor der 60 Meter hohen Wand aus Eis steht, die in
einem intensiven surrealen Blau leuchtet und es ständig kracht und donnert,
wenn wieder ein Teil in den rundum liegenden See abfällt, bleibt einem schon
mal für ein paar Minuten die Luft weg. Wir trauten unseren Augen kaum, als dann
ein riesiges Stück mit einem Geräusch wie bei einer Sprengung abbrach, ein
neonblauer Eisberg aus dem Wasser auftauchte und sich am Wasser davonmachte!
(Und wir haben es auf Video, yeah!) Das zweite Highlight in El Calafate war das
billige Rindfleisch in exzellenter Qualität aus dem Supermarkt. 750 Gramm
Rindersteak für umgerechnet 4 Euro, eigentlich unnötig zu erwähnen, wovon wir
uns in den zwei Tagen ernährt haben.
Nachdem wir unseren Eisengehalt wieder aufgefüllt haben, war
der nächste Halt das 2 Stunden entfernte
El Chaltèn, das Wandererparadies schlechthin. Hier gibt es nur sehr wenige
Leute, die nicht in Funktionskleidung in Grau- oder Blautönen gekleidet sind
und mit riesigen Rucksäcken und Wanderschuhen durch die Gegend laufen. Grund
dafür ist der riesige Nationalpark um den legendären Berg Fitz Roy, die
Gletscher rundherum und die unzähligen Wanderrouten für jede Art von
Naturbegeisterten. Hier haben wir unseren bisherigen Wanderrekord gebrochen. Insgesamt
sind wir gute 76 Km in 4 Wandertagen gelaufen und wurden dafür mit versteckten Lagunen,
Ausblicke in weite Täler und auf schneebedeckte Bergspitzen belohnt. Tja, die
Österreicher entdecken in Südamerika das Wandern. Nur der ungetrübte Blick auf
den Fitz Roy blieb uns leider von jedem Gipfel aus verwehrt – dafür hat er zum
Abschied nochmal aus den Wolken rausgeschaut, als wir im Bus zurück nach El
Calafate gesessen sind um dort am nächsten Morgen unseren Flug nach Buenos
Aires zu erwischen.
Die Busfahrt von El Chaltèn war zwar wiedermal sehr
südamerikanisch (statt 2 Stunden sind wir 4 gefahren, weil der Busfahrer noch
einen Brief in einem anderen Dorf abgeben musste), aber dafür war die Fahrt
landschaftlich ein Genuss. Die Landschaft und die Farben, die an diesem Tag an
uns (Rudi hat geschlafen) vorbeigezogen sind – unbeschreiblich. Ein weißgraues
Bergmassiv, davor ein See, so türkisfarben wie das Meer an den schönsten
Karibikstränden und darüber ein hell- bis tiefblauer Himmel mit strahlend
weißen Wolken. Ein Moment, in dem ich sowas von dankbar war, dass ich 4 Stunden
in diesem blöden Bus sitzen und diese Gegend bewundern durfte. Wirklich –
Patagonien ist eine Reise wert!
Nun sind wir in Buenos Aires – der Hauptstadt Argentiniens,
das wir schon so liebgewonnen haben. Der Flug verlief reibungslos, jedoch wer
eine Buskarte für das hiesige Bus- und U-Bahnsystem kaufen möchte, dem ist eine
mittelmäßige Odyssee vorherbestimmt. Denn die Buskarten sind eigentlich nur für
Einwohner, die müssen sie bei der Regierung beantragen und sind gratis. Für
Touristen werden hie und da halblegal ein paar Karten verkauft und die
Preisspanne liegt irgendwo zwischen 15 – 30 Pesos, je nach Gier des Verkäufers.
Kaum jemand kann einem sagen, woher man die Karte bekommt, wenn man Glück hat,
fragt man den Richtigen, dann muss man jedoch wieder zu einem anderen Laden um
die Karte aufzuladen. Aber sobald man die Karte hat, ist sie wirklich sehr
praktisch. Denn in den Bussen kann man nur mit Münzen, die es praktisch nicht
gibt, weil sie nichts wert sind und die die Einheimischen für den Bus bunkern
oder eben mit besagter Karte zahlen. Naja, das wär‘s mit den Bussen.
Auch hier
haben wir wieder für 3 Nächte die Couch, oder besser gesagt, das Bett eines
kundigen Einheimischen belegt. Wir wurden wieder sehr herzlich empfangen und bekamen
spitzenmäßige Tipps, denn die Menschen hier wissen, wie man das Leben genießt. So konnten wir unseren argentinischen Steakstand innerhalb
von 3 Tagen um 2 unbeschreibliche Asados erweitern und sind nun auf 9 Mal Steak
innerhalb von circa 4 Wochen. Außerdem wurden wir in den „Tanzsalon“ La
Catedral geschickt. Nachdem wir uns den Bauch mit herrlich zartem Fleisch und Rotwein
vollgeschlagen haben, schauten wir beim Eintreten gleich mal blöd aus der
Wäsche. Leute tanzten in einer finsteren Halle, die mit allerlei Kramsch aus
den letzten 80 Jahren dekoriert war, dazu Tangomusik aus den 20er-Jahren, die
aus einer Box in der Mitte des Raumes dröhnte. Wir saßen ein wenig am Rand und
sogen den Moment dieses bizarren Ambientes auf. Selbstverständlich beachteten
wir den wichtigsten Rat unseres Gastgebers – kein Augenkontakt mit jemandem,
der gerade einen Tanzpartner sucht!
Nach Tango und Steak gibt’s natürlich noch etwas ganz
Essenzielles im Leben eines Argentiniers. Fußball! Eigentlich war es Rudi’s Traum
ein Spiel der Boca Jrs. in der Bombonera zu sehen. Jedoch gibt es dort auf
offiziellem Weg nur Karten für die eingetragenen Mitglieder und den hohen Preis
einer halboffiziellen Tour mit einem „Veranstalter“ wollten wir dann doch nicht
bezahlen. Also haben wir uns das Stadion mit der eigensinnigen Form ohne Spiel
angeschaut und sind dafür in das Velez-Sarsfield Stadium um Velez gegen River
Plate zu sehen.
Die Partie war eher mau, doch die Hardcore-Fans haben uns mit ihrer 90-minütigen Show- und Gesangseinlage jedoch bestens unterhalten. Und da seit ein paar Jahren nur noch Fans der Heimmannschaft ins Stadion dürfen, fangen die Kampflustigen unter ihnen einfach mal in den eigenen Reihen an sich zu prügeln. So war der krönende Abschluss eine ziemlich gereizte junge Dame mit ca. 120 Kilogramm, die sich ohne Rücksicht auf Verluste auch ins Getümmel schmiss und vermutlich mit einem Büschel Haare weniger heimgegangen ist. Aber wir haben‘s gesehen – sie hat’s darauf angelegt!
Die Partie war eher mau, doch die Hardcore-Fans haben uns mit ihrer 90-minütigen Show- und Gesangseinlage jedoch bestens unterhalten. Und da seit ein paar Jahren nur noch Fans der Heimmannschaft ins Stadion dürfen, fangen die Kampflustigen unter ihnen einfach mal in den eigenen Reihen an sich zu prügeln. So war der krönende Abschluss eine ziemlich gereizte junge Dame mit ca. 120 Kilogramm, die sich ohne Rücksicht auf Verluste auch ins Getümmel schmiss und vermutlich mit einem Büschel Haare weniger heimgegangen ist. Aber wir haben‘s gesehen – sie hat’s darauf angelegt!
Einfach temperamentvoll, liebenswert und ein bisschen verrückt, diese Argentinier.
Uns gefällt’s echt gut hier…
Bilder:
Pichilemu, Pucon (Chile)
Bariloche, Patagonien (Argentinien)
Buenos Aires (Argentinien)




























































































