Ein neues Blogupdate ist fällig, denn seit dem letzten
Eintrag hat es uns von Guatemala über El Salvador nach Nicaragua und schlussendlich
nach Costa Rica verschlagen. Wenn ich mir das Ganze mal so richtig durch den
Kopf gehen lasse, heißt das, dass wir ganz schön flott waren!
Den Spanisch-Kurs und das Hostel mit der ganz speziellen
„Wärme“ haben wir gut überstanden. Diese verrückte Woche in Antigua erreichte
am Samstag ihren Höhepunkt. Wir durften eine Band in unserem Innenhof genießen,
anscheinend war einer der Band auch beim Buena Vista Social Club beteiligt,
aber nachdem uns das der Inhaber des Hostels erzählt hat und wir Sergio nach
ein paar Tagen nicht mehr alles abkauften, was er so erzählt… Naja, kann man
glauben oder auch nicht, auf jeden Fall war es ein schöner Auftakt für den
bevorstehenden Samstagabend. Danach war wieder einmal gratis Salsa-Stunde
angesagt und mit zunehmendem Alkoholpegel wurden auch die Bewegungen
geschmeidiger J
Nur Sergio fühlte sich anscheinend unterfordert und kompensierte seine
Langeweile indem er munter weitertrank während wir alle tanzten. Nachdem wir
gut aufgewärmt noch ein wenig im Innenhof saßen, sorgte der Inhaber dieses Mal
unfreiwillig für unsere Belustigung
indem er auf der Toilette einschlief und so laut schnarchte, dass wir es
bis in den Innenhof hören konnten… Ja ja, so geht’s zu auf der Welt J
Außerhalb des Hostels haben wir in Antigua natürlich auch
noch etwas unternommen, abgesehen von dem Spanisch-Kurs haben wir mit unseren
alten Bekannten, dem Pärchen aus Frankreich und Marc aus Hong Kong (eigentlich
Ming-Yo – aber die haben TATSÄCHLICH auch einen englischen Namen, damit die
„Westler“ sich nichts neues merken müssen!!!) die Stadt erkundet und haben den
aktiven Vulkan Pakaya erklommen. Manche haben sich für diesen Aufstieg ein Pferd
+ Führer gekauft, damit sie die knapp 90 Minuten Aufstieg nicht schwitzen
müssen…
Nach 8 Tagen in Antigua haben wir uns per Shuttle auf den
Weg nach El Salvador an den Surfspot „El Tunco“ gemacht. Dort hat uns dann der
Fluch des fremden Essens Teil 2 besucht und dieses Mal hatte er sein
Hauptaugenmerk auf mir. Rudi’s Geburtstagstorte für mich zählt zu den
Hauptverdächtigen – vielleicht wollte er auch einfach mal einen Tag alleine
unterwegs sein, da ich völlig außer Gefecht gesetzt war. Naja, nach einem „gemütlichen“
Tag zwischen Bad und Bett war ich wieder halbwegs bereit für die Zivilisation.
Andere zahlen einen Haufen Geld für ein paar Tage Entschlackungs- und Fastenkur
– hier war das ganze für einen Preis von 9 Euro inkludiert! Alles in allem
haben wir jedoch nicht sehr viel von El Salvador gesehen, eine Woche an einem
Surfspot verrät nicht wirklich viel über ein Land… Aber nachdem es nicht den
besten Ruf hat, wollten wir es ja gar nicht anders. Nichtsdestotrotz erhascht
man immer wieder ein paar Eindrücke der Einheimischen und findet nette Leute
aus allen möglichen Ländern mit denen man sich austauschen kann.
Eine kleine Geschichte, damit ihr ein Bild von der
Mentalität bekommt:
Wir hätten geplant an einem Sonntag von El Tunco nach Leòn,
Nicaragua zu reisen. Der Bus dorthin fährt alle 2 Tage, der letzte ist an einem
Freitag gefahren. Also müsste alles passen. Rudi fragt also am Freitag den
Typen in der 2x2m Wellblechhütte, die sich als Tourismusbüro ausgibt, ob es
noch Plätze gibt für Sonntag, Preis, usw. Und zuletzt, ob er am Samstag auch da
ist, da ich noch krank war und wir nicht wussten, ob ich am Sonntag schon
reisefähig bin oder nicht. Er gibt ihm die Infos, alles kein Problem, morgen um
diese Zeit ist er auch da, da können wir es ihm dann sagen. Nächster Tag um
dieselbe Zeit – kein Mensch da. Eine Stunde später auch nicht. Hm, naja, den
ganzen Tag kommt keiner. Bis dann einer vom Hostel angerufen hat – naja, der
Bus für Sonntag ist voll, der nächste geht am Dienstag um 9.30 Uhr und um 9 Uhr
sollen wir spätestens da sein. Ok, bleiben wir also noch bis Dienstag – auch
kein Problem. Dienstag 9 Uhr, wir sind natürlich Vorzeigetouris und sind um
Punkt 9 Uhr dort, ein paar andere auch schon und es kommen immer mehr. Und da
El Tunco ein bekannter Surfspot ist, haben fast alle außer uns auch ihre
Surfboards dabei. Wir fangen schon langsam an zu überlegen wie 20 Leute und ca
15 Surfboards in einen Bus für 20 Personen ohne Dachhalterung reinpassen
sollen. Naja, der Busfahrer wird auch immer nervöser, es wird 9.30 Uhr – 9.45
Uhr – 10.00 Uhr… es ist ziemlich heiß, die Surfboards liegen auf der Straße,
dem Busfahrer rinnt der Schweiß von der Stirn und uns natürlich auch. Bis dann
mal jemand sagt: Wir müssen auf den Typen von dem Reisebüro warten, weil wegen
der vielen Surfboards ein zweiter Bus gebraucht wird und außerdem muss für die
Boards noch eine zusätzliche Gebühr verlangt werden, was aber beim
Ticketverkauf kein Mensch erwähnt hat. Den Surfern schmeckts nicht unbedingt,
jeder schwitzt wie ein Schwein und die bevorstehende 10-Stunden-Fahrt machts
auch nicht besser. Naja, irgendwann ist dann endlich alles verstaut und die
Fahrt kann also nach nur ca 90 Minuten Verspätung losgehen – und wir sind uns
ziemlich sicher, dass sich diese kleine Inszenierung sicher jeden zweiten Tag
abspielt. Die Busfahrt selbst ist dann echt problemlos gelaufen – natürlich war
die musikalische Untermalung wieder einmal perfekt – der Busfahrer war
offensichtlich schwerhörig und ein riesiger Fan von David Guetta und den
Backstreet Boys.
Tja, so weit, so gut. In Leòn angekommen, haben wir uns
zuerst auf die Suche nach einem Hostel und etwas Essbarem gemacht. Auf
Empfehlung des Rezeptionisten sind wir in eine Karaoke-Bar und wurden Zeugen
von einem ganzen Lokal voll mit schwulen Shakira- und Schlager-Fans, die
lautstark und mit sexy Hüftschwung ihre Hits zum Besten gaben. Erwähnenswert
war auch das Museum der Revolution in Nicaragua. Das Museum selbst war nicht
das Highlight, aber die älteren Herren, die dort arbeiten und selbst dabei waren,
machen das ganze umso interessanter. Juan, unser Guide, hat selbst mit 14
Jahren an vorderster Front mitgekämpft und uns alles bis ins kleinste Detail
erzählt (auf Spanisch!) Wer jetzt genau wen ermordet hat und wer der wirkliche
Böse war, haben wir zwar nicht gleich gepeilt (wofür gibt’s Wikipedia?), aber
als er uns dann seine Einschusswunde am Hintern präsentiert hat, konnten wir
dem Museum getrost das Prädikat „sehenswert“ verleihen.
Nach Leòn ging es
dann weiter dann nach Matagalpa. Eine Stadt, die nicht vom Tourismus abhängig
ist. So hat es sich zumindest für uns angefühlt. Die Leute im Hostel waren
nett, aber das wars eigentlich schon mit den netten Leuten. Irgendwie fühlten
wir uns ein bisschen fehl am Platz, da wir in den Restaurants und Cafès immer
ein wenig wie Aussätzige behandelt wurden. Außer die eine Frau, die in einer
Bar an unseren Tisch gekommen ist und uns zu sich nach Hause eingeladen hat,
weil ihr Mann bei Nestlè arbeitet und sie einen Pool haben (!?) „hey, we don’t
rape people…not really.“ Das Schöne an Matagalpa ist, dass man aus der Stadt ca.
15 Minuten lang steil bergauf geht und man steht mitten im grünen Nirgendwo und
hat einen tollen Ausblick. Außerdem hätte es 2 Seen gegeben, aber nachdem wir
über 2 Stunden bergauf durch Wälder und Wiesen gewandert sind und dann nur ganz
kurz eine Obstplantage kreuzen wollten… sind wir prompt mit einem Gewehr
verjagt worden und mussten wieder umkehren. Naja, schön war‘s trotzdem und an
der frischen Luft waren wir auch. J
Nachdem wir noch ein paar Tage bis zum Wiedersehen mit Boris
und Barbara hatten und noch nicht nach Granada, den angekündigten Treffpunkt,
wollten, sind wir nach Laguna de Apoyo. Einem schönen, klaren Kratersee in
einem Naturreservat und einem gemütlichen Hostel namens Peace Project umzingelt
von Bäumen voll mit Brüllaffen, Eichhörnchen, Papageien. Nach 2 Nächten, einer langen Partie „Cards
against Humanity“ und Bauchschmerzen vor Lachen, geht’s wieder weiter. Rein in
den nächsten Chickenbus – PROXIMA ESTACION Granada!
Die Fahrten im Chickenbus werden einfach nicht langweilig,
immer wieder gibt es was Lustiges, Interessantes oder auch Ekliges zu
entdecken. Meist ganz schön anstrengend, da die Busse oft hoffnungslos
überfüllt sind und die Leute alles von Spanplatten über riesige Körbe bis hin
zu Topfpflanzen mittransportieren. Dazwischen sind wir irgendwo mit unseren
großen Rucksäcken eingezwängt und trotzdem gibt es noch irgendwo Platz für eine
Verkäuferin mit ihrem Korb voll mit klebrigen Getränken oder irgendwelchen Süßigkeiten
und einen Mann, der ein riesiges Plastiksackerl voller kleiner Plastiksackerl
mit Wasser auf der Schulter balanciert . Die Leute beißen ein Loch in diese
Sackerl rein und saugen das Wasser raus, danach wird der Müll beim Fenster
rausgeworfen. Aber hier gibt es kein Problem mit Müll. Liegt zu viel davon
herum, gibt’s ein kleines Lagerfeuer und schon ist alles wieder „sauber“.
Sauberkeit ist hier auch so ein Thema. Sauber bedeutet hier meist nicht
dasselbe wie daheim. Die Wäsche wird mit kaltem Wasser gewaschen, Raumsprays
ersetzen oftmals das wirkliche Putzen und es gibt in Hostelküchen generell
keine Geschirrspülmittel oder Geschirrtücher. Es gibt einen Schwamm, der schon
lange nicht mehr neu ist und einen Plastikbecher voll „Axion“. Ich glaube, der
Hauptzweck von „Axion“ ist, dass der Schwamm nicht so stinkt. Die Eingänge und
Terrassen werden gewischt, wenn es regnet, weil dann ist ja praktischerweise schon
alles nass. Dreck verteilen, dafür gründlich.
Ich hoffe, es wird nicht zu negativ aufgefasst was ich hier
alles schreibe. Es ist wunderschön hier und um euch das zu zeigen, bemüht sich
Rudi fast täglich um Fotos, die den Ländern, den Menschen und unseren Impressionen gerecht werden. Und ich vergleiche oft gerne.
Unsere Traditionen, Mentalitäten, Gewohnheiten mit deren. Und es gibt soviele
Unterschiede, oft einfach nur Kleinigkeiten, die jedoch dermaßen anders sind,
dass ich das einfach irgendwie festhalten möchte. Es gibt soviele Momente, die
wir nicht mit der Kamera festhalten können oder auch wollen, da es uns einfach
als unpassend erscheinen würde. Kinder, die draußen mit Murmeln spielen;
Männer, die eine Herde von Kühen, Pferden, Hunden und Schweinen auf den Straßen
herumtreiben; Frauen, die die Wäsche einer ganzen Familie mit einem Waschbrett
waschen; Jugendliche, die am Fußballplatz zwischen Schweinen, Kühen und Pferden
hin und her rennen; Verkäuferinnen, die mitten im Geschäft lautstark singen;
eine 4-köpfige Familie auf einem Motorrad – um nur ein paar Beispiele
aufzuzählen.
So… genug mit den Eindrücken – es geht also weiter nach
Granada. Wir kommen dort an, suchen unser Hostel, checken ein und brechen zur
Futtersuche auf. Wer kommt in diesem Moment im Taxi daher? Ganz genau – Boris
und Barbara. Granada geht irgendwie in der Wiedersehensfreude unter. Ein
schönes Gefühl, wenn man in dem ganzen Neuen auch was Vertrautes hat. Es werden
Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und keine Ahnung wie oft der Satz
gefallen ist: Jo, genau, des is uns a aufgfoin!
Nach ein paar Tagen geht’s weiter an den Strand
Popoyo/Guasacate – die beiden Beachboys werden schon von den Wellen gerufen!
Nach einer Nacht in einem Hostel ziehen wir um in ein Haus am Strand. 2
Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Küche im Freien und eine riesige Terrasse mit Grill
um ganze 8 USD pro Nase. Danke! Eine Woche Ruhe, Meer, Surfen, mit einem etwas
lädierten Motorrad die Gegend erkunden, Mahlzeiten mit Blick aufs Meer und
jeden Abend wunderschöne Sonnenuntergänge. Schon fast kitschig. Genauso wie das
WAHNSINNS Lagerfeuer, für das sich Rudi ohne Rücksicht auf Verluste aufgeopfert
hat und das am nächsten Tag am Morgen noch vor sich hin geglüht hat.
Bevor sich unsere Wege wieder trennen, führen sie uns
nochmal gemeinsam auf die Isla de Ometepe im Lago Nicaragua. Eine Insel mit 2
Vulkanen in einem See in Nicaragua – das muss man sich erstmal auf der Zunge
zergehen lassen. Rudi und Boris, die beiden Partylöwen, wurden in Moyogalpa Zeugen einer denkwürdigen Szene. Es war der
Abend vor einem Feiertag. Auf den Straßen war mehr los als gewöhnlich. Kirtag
quasi. Fast wie in Diersbach, nur ohne Schmiedleitner ;-) (Anmerkung von Rudi).
Nur reiten die Leute in Diersbach nicht auf Pferden daher, binden diese mitten
am Gelände zusammen, lassen sie einfach dort stehen, setzen sich auf der nächsten
Gartengarnitur und bestellen ein paar Liter Bier. Beim Reiten gibt’s keine Promillegrenze.
Wir haben zwar keine Pferde, sind jedoch auch sehr mobil. 2 Ausfahrten
mit dem Fahrrad, Motorradtour und perfekt funktionierendes Hitchhiking machen
uns die Erkundung der Insel relativ einfach. Nach ein paar Tagen in Moyogalpa geht’s
dann auf der Ladefläche eines Pickups auf die andere Seite der Insel nach Santa
Cruz, wieder mit eigenem Hausvulkan und einer Unterkunft, die seinesgleichen
sucht. Schönes Zimmer mit Terrasse und ein Garten davor, der jeden
Naturliebhaber zum Staunen bringt.
Doch genau dieser Vulkan hat mir ein kleines Andenken
beschert. Nachdem wir uns zu viert durch einen malerischen Weg aus Kühen,
Bananen- und Mangobäumen und Reisfeldern bishin zum Aussichtspunkt des Vulkanes
gekämpft haben, fing es – wie so häufig um diese Zeit – an, ziemlich stark zu
regnen. Und irgendwann am Weg hinunter, hat es mir „die Haxn ausgrissen“ und
mein Kopf hat sich mit einem großen Stein angefreundet. Zum Glück hatte ich ein
ganzes Team aus fähigen und kreativen Ersthelfern dabei. Klopapier und
Unterleiberl – ein super Druckverband! Naja, hab ich also ein nicaraguanisches
Krankenhaus auch von innen gesehen, 2 Stiche und eine Spritze umsonst bekommen
und Rudi trägt mir nun für ein paar Tage meinen Rucksack – es hätte also
durchaus schlimmer kommen können J
Nach 4 Tagen Santa Cruz und 2 Tagen mit Pflaster am Kopf ist
es langsam wieder Zeit, dass sich unsere Wege trennen. Boris und Barbara
bleiben noch ein wenig auf Ometepe, für uns gehts mit einer Nachtfähre Richtung
Costa Rica. Kaum zu glauben, wie gemütlich diese Art zu Reisen ist! Ein Boot,
das die ganze Nacht ein wenig schaukelt und eine lange, gepolsterte Bank für
einen ganz alleine. Eine angenehme Alternative zum Nachtbus. Zwischen der Fähre
und einer Bootsfahrt auf dem Rio Frío nach Costa Rica wird kurz gefrühstückt, vor
2 langen Busfahrten zu Mittag gegessen und irgendwann nach 30 langen Stunden
des Reisens, ist man dann endlich dort angelangt, wo man hin wollte – La Fortuna, Costa Rica.
Der Kulturschock sitzt zunächst tief, aber diesmal ganz anders.
Hier gibt es tatsächlich richtige Supermärkte, Fast Food-Ketten, große Hotels
und statt den Schweinen tummeln sich „Massen“ von amerikanischen Familien auf
den Straßen und schlemmen sich durch die „sauteuren“ Restaurants. Zum ersten
Mal auf unserer Reise kommen wir in Kontakt mit dem Pauschaltourismus. Leute
reden mit uns in fließendem Englisch (nachdem wir ihnen erklären, dass wir
nicht aus Argentinien kommen) und dank den vielen Amis, ist im Supermarkt das
Wasser teurer als irgendwelche klebrig-süßen Farbstoffgetränke. Hier zahlt man für
2 Liter Wasser soviel wie in Nicaragua für 25 Liter!
Aber nachdem nicht alles am Pauschaltourismus schlecht ist,
haben wir es uns heute mal gut gehen lassen um die Anstrengungen der letzten
Tage abzuwaschen. Ausgiebige Canopy-Tour
mit anschließendem Badeaufenthalt in den heißen Vulkanquellen in einem der
großen Ressorts. Super touristisch, zugegeben – aber eine Wohltat!
So, unser schlechtes Gewissen ist bereinigt, die Finger
wundgetippt, der Blog auf dem neuesten Stand!
Also bis bald – und PURA
VIDA! J
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